Allgemein Kroatien

Novigrad: Glamping im Istrian Village

Im Aminess Park Mareda erlebte die Glamping-Inspektorin eine entspannte Woche bei herrlichem Sommerwetter. Mitten im August  hatte die Hitze eine Pause eingelegt. Klare Luft und verführerische Düfte der Natur rundeten ein ganz besonderes Glamping-Erlebnis ab.


Von Heidi Hagemann


Umgeben von Weinreben, Oleander- und Lavendelpflanzen, in ruhiger Lage, mit eigenem Gemüsegarten – so präsentieren sich die geschmackvollen Mobilheime. Als erstes sticht die private und sehr ruhige Atmosphäre hervor. Weiße Vorhänge flattern auf den Terrassen im Wind, große Hängematten sind zwischen Laubbäume gespannt – das ruft nach einem Nickerchen in der Mittagszeit. So lässt es schon vom nächsten Aufenthalt in Istrien träumen.

Aber wir sind ja erst am Anfang dieser Testwoche. Ja, eine ganze Woche hatte die Inspektorin Zeit, sich alles anzuschauen, Restaurants auszuprobieren und die Umgebung rund um Novigrad zu erkunden. Per Rad, mit dem Auto, zu Fuß oder mit der kleinen Bimmelbahn, die den Platz mit Stadtzentrum von Novigrad verbindet.

Der Vier-Sterne Aminess-Park Mareda Camping ist ein großzügig angelegter, schön bewaldeter Platz, direkt an der Adriaküste. Das Wasser ist auch hier türkisblau und glasklar, ideal zum Schnorcheln und Baden. Nur fünf Gehminuten ist der Strand entfernt, mit Infinitypool und einem guten Restaurant. Wer mag, kann an dem vielseitigen Animationsprogramm teilnehmen. Ob Yoga vor dem Frühstück oder Mittags-Workout  im Wasser – das Angebot ist kann sich sehen lassen.

Kinder genießen ihre Zeit im Miramì Mini Club mit einem pädagogisch ausgefeiltem Prinzip. Edutainment heißt das Konzept: von riesigen Bauklötzen oder einer Seifenblasenfabrik bis hin zum Periodensystem-Dartspiel und verrückten wissenschaftlichen Experimenten. Mit sachkundigen Lehrkräften und mehrsprachig.

Aminess Mareda – Mediterranean Premium Village

Unser Glamping-Zuhause befindet sich im neuen Teil des Resorts, dem dorfartigen Istrian und Mediterranean Premium Village. Das Mobilheim misst 32 Quadratmeter für maximal vier Erwachsene und zwei Kinder. Es verfügt unter anderem über einen Wohnbereich mit Schlafsofa und Sat-TV sowie über zwei Schlaf- und Badezimmer mit Dusche und Toilette. Auf der Terrasse stehen uns gemütliche Liegen zur Verfügung. Und wir könnten bei großer Hitze die Klimaanlage nutzen. Perfekt. Zu perfekt eigentlich, um die Anlage überhaupt zu verlassen. Aber eine Glamping-Inspektorin achtet natürlich auch auf schöne Ziele in der Umgebung.

Verträumtes Novigrad

Ein Ausflug ins benachbarte Novigrad lohnt sich wirklich, ist aber auch touristisch. Der Fischerort nördlich von Poreč ist trotzdem beliebt unter Reisenden, die eher Ruhe am Meer suchen. Der verträumte Stadthafen mit dem obligatorischen Glockenturm im venezianischen Stil wirkt sehr idyllisch. In den kleinen Restaurants stehen typisch istrische Gerichte auf der Karte. Ein frisch serviertes Fischgericht – etwa Drachenkopf, Wolfsbarsch, Dorade oder Meerestiere wie Austern, Scampi und Hummer – und ein Glas eiskalter Malvazija lassen die Gourmetherzen der Glamper höher schlagen. Dazu der Blick auf die glitzernde Adria – und schon ist ein weiterer Glamping-Faktor erfüllt. Nicht nur in Novigrad, sondern auch in allen anderen Städten gibt es ausgezeichnete Gastronomie in den zahlreichen Restaurants und Konobas, die Küche hat weitaus mehr zu bieten als Cevapcici mit Pommes Frites. Die Istrianer sind besonders stolz auf ihr hervorragendes Olivenöl. Die Wein- und Olivenbauer leisten eine sehr gute Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit und organisieren regelmäßige Verkostungen auf den zahlreichen Festen der Region. Die Güter der Umgebung stehen für Besucher offen. Das eigene, von der Aminessgruppe vor den Toren des Platzes angebaute Olivenöl “Vergal” hat 2017 die Goldmedaille beim internationalen Wettbewerb in New York gewonnen. Eine kleine Kostprobe erhält der Glamper als Gastgeschenk.

Trüffel aus Motovun

Auch das Inland hat viel zu bieten und es ist von la Lanterna gut zu erreichen. Mitten im Herzen Istriens liegt die kleine mittelalterliche Stadt Motovun, welche auch für ihre Trüffel bekannt ist. Viele Künstler haben sich in dem pittoresken Ort niedergelassen. Das mittelalterliche Städtchen thront 277 Meter über dem Meer auf einem Berg hoch über dem Tal. Die Altstadt umgibt immer noch die Originalmauer aus dem 13. und 17. Jahrhundert. Empfehlenswert ist in jedem Fall ein Mauerspaziergang, von wo man einen grandiosen Blick auf das Umland einfangen kann.

Concierge und Frühstückservice

Die beste Reisezeit zum Glamping in Istrien sei von Mitte Mai bis Ende Juni und von Anfang September bis Mitte Oktober, erklärt Lidija Postič, Marketing-Managerin bei der Aminess-Gruppe. Beim Glamping komme es auf viele Faktoren an, ergänzt die Kroatin.

Lidija Postic und Matko Branković vom Marketing-Team Aminess Mareda

“Edle Mietobjekte, genügend Abstand zum Nachbarn und das gewisse Extra” (Matko Branković)


Wer zum Beispiel im „Mediterranean Village“ oder „Relax-Village“ übernachte, erlebe in der Tat viel Luxus in der Natur. Worauf es auch Marketing-Spezialist Matko Branković bei echtem Glamping-Gefühl ankommt: Edle Mietobjekte, genügend Abstand zum Nachbarn und das gewisse Extra: Zum Beispiel ein Concierge oder ein kleiner Pool, der nur für Glamping-Gäste zugänglich ist.


Fazit: Angefangen vom tollen, modernen Mobilheim, bis hin zur spitzen Lage am Meer, der Sauberkeit,  den vielen Annehmlichkeiten, dem guten Restaurant und der ruhigen Atmosphäre sind 5 Sterne durchaus verdient.


Nützliche Links:

Unterkunft und buchen:

Aminess Park Mareda

www.aminess.com

Vacanceselect:

www.vacanceselect.com

Tourismusbüro:

www.istra.hr