Kroatien Länder

Mondänes Glamping an der Adria

Von Heidi Hagemann


Sanfte Hügel, üppige Weinberge und pulsierende Küstenstädte – die istrische Halbinsel birgt viele Facetten und ist aufgrund des milden Mittelmeerklimas ideal fürs Glamping.

Hamburg – Ganz im Norden Kroatiens gelegen, gilt Istrien immer noch als kleiner Geheimtipp und wird oft mit der Toskana oder Südfrankreich verglichen – eine perfekte Destination zum Glamping. Azurblaues, kristallklares Wasser, dichte Pinienkronen, wunderbare Fischgerichte, edle Trüffel, spannende Künstlerdörfer, venezianisches Flair mit einem Hauch KuK: Hält die Region, was sie verspricht? Die Glamping-Inspektorin hat sich dort einmal näher umgeschaut und ganz mondän in einem Boutique-Camp “gehaust”. Das Ergebnis: Hervorragend!

Lage und Glamping-Unterkunft

In jüngster Zeit setzt die Tourismusindustrie an der kroatischen Adriaküste auf modernen Luxus, so auch die Betreiber der Ferienanlage Boutique Camp Materada Beach in Poreč. Wildes Campen wie in den 70er Jahren zu sozialistischen Zeiten war gestern. Am Materada Beach wohnt man in hochwertig ausgestatteten Mobilheimen und komfortabel eingerichteten Lodge-Zelten im afrikanischen Style.

Alle mit eigenem Bad und WC, teils sogar mit einem kleinen Jacuzzi. On top gäbe es eine wunderschöne Aussicht auf die Adria. So liest es sich in der Beschreibung und tatsächlich sieht es auf den ersten Blick sehr ansprechend aus, findet die Glamping-Inspektorin.

Die kleine, aber feine Ferienanlage war früher mal ein stinknormaler Campingplatz in staatlicher Hand, bis ein kroatischer Investor das Anwesen aufpeppte und so entstand das Boutique Camp Materada Beach.

Zwischen den Unterkünften verlaufen gepflegte Wege, über welche die Glamping-Inspektorin direkt in drei Minuten zum Meer gelangt. Das Resort hat zwei Pools, einer davon ist direkt am Strand, dort stehen auch kostenlose Liegestühle bereit.

Erstes Fazit: Diese Ferienanlage ist klein, aber sehr fein. Davon zeugt auch das Restaurant, natürlich mit Meerblick und hübschen Palmen ausgestattet – echt mondän eben.

Das ist doch ein Grund, mal ein schönes Angeber-Post über die sozialen Medien zu streuen, Dank eines ausreichend starken W-LAN ist das gar kein Problem.

Sales-Managerin Marija Golomeić kennt die Vorlieben der deutschen und österreichischen Glamping-Urlauber: „Komfort, Entspannung und Authentizität.“ Die Kombination aus Glamour und Naturfeeling mache den besonderen Reiz auf der Anlage aus, erklärt die Kroatin. Leider ist die erste Reihe der Luxus-Mobilheime bereits ausgebucht, aber ein Blick ins Innere ist trotzdem erlaubt. Und das sieht gut aus. Die Unterkünfte sind sehr geräumig und zweckmäßig eingerichtet, die Einrichtung ist insgesamt top gepflegt.


Exemplarisch gibt die Glamping-Inspektorin hier mal eine genaue Beschreibung: Das “De Luxe Mobilheim” misst 32 Quadratmeter und bietet Platz für maximal sechs Personen, es hat ein Wohnzimmer mit Sitz-/Essecke und einer Schlafbank für zwei Personen, eine Küche, ein Schlafzimmer mit Doppelbett und ein Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten. Des Weiteren gibt es ein Badezimmer mit Dusche und Toilette sowie eine weitere Nasszelle mit Dusche. Auf der großen Holzterrasse stehen Gartenmöbel und Liegestühle bereit.


Etwas anders das 27 Quadratmeter große Lodge-Zelt, in dem die Glamping-Inspektorin nächtigt.

Es ist einfacher gehalten und hat zwei Schlafkabinen (eine mit Doppel- und eine mit Etagenbett), ein kleines Bad mit Dusche und WC sowie ein Wohnzimmer mit Küchenblock.

Auf der Terrasse stehen ebenfalls Gartenmöbel und ein Sonnenschirm bereit. Safarifeeling kommt hier nicht auf, aber es ist sehr chick und modern mit einem gewissen Loungefeeling, findet die Glamping-Inspektorin. Nur leider stehen die Lodge-Zelte in Reih und Glied am Rande des Platzes, da könnte man sicherlich noch einiges verbessern, was die Anordnung und den Abstand zwischen den Objekten betrifft.

Es glampt recht ordentlich, findet die Glamping-Inspektorin und vergibt vier Sterne für Lage und Glamping-Unterkunft. Einzig der Abstand zwischen den Zelten und Mobilheimen hätte mindestens fünf Meter betragen können.

Restauration:

Im Restaurant stehen hochwertige Gerichte auf der Karte. Ein frisch serviertes Fischgericht – typisch sind Drachenkopf, Wolfsbarsch, Dorade oder Meerestiere wie Austern, Scampi und Hummer – und ein Glas eiskalter Malvazija lassen Gourmetherzen höher schlagen. Dazu der Blick auf die glitzernde Adria – und schon ist ein weiterer Glamping-Glamour-Faktor erfüllt.

Mal ehrlich: Die ausgezeichnete Gastronomie Istriens hat weitaus mehr zu bieten als Cevapcici mit Pommes Frites – das weiß die Glamping-Inspektorin von vergangenen Urlauben. Die Istrianer sind besonders stolz auf ihr hervorragendes Olivenöl. Die Güter der Umgebung stehen für Besucher offen. Auch auf dem Boutiquecamp Materada wird der Gast mit den besten Tropfen verwöhnt. Sehr lecker, findet die Glamping-Inspektorin.

Für die istrianische Küche sind fünf Sterne durchaus verdient, so exklusiv hat die Glamping-Inspektorin selten gegessen.

Sport und Freizeit

Wer es sportlich mag, tobt sich auf dem Tenniscourt, beim Tischtennis, an den Outdoor-Fitnessgeräten oder beim Basketball aus. Die Glamping-Inspektorin hat mit einem Leihrad die Gegend erkundet und ist gemütlich an der Promenade entlang in das zwei Kilometer entfernte, lebendige Stadtzentrum von Poreč geradelt. Dort herrscht Anfang Juli ordentlich Trubel, die internationale Volleyballszene gibt sich die Ehre. Die kroatische Adria ist eigentlich ein beliebtes Revier unter Seglern. Aber auch Promis und solche, die es gerne wären, schippern in den Sommermonaten mit ihren protzigen Motoryachten die mondänen Häfen, wie zum Beispiel den von Rovinj an.


Die Glamping-Inspektorin vergibt vier Sterne für Sport und Freizeit.


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