Länder Schweiz

Eiskaltes Vergnügen in Davos: Winter-Glamping im Igludorf

Von Heidi Hagemann


Eiskalte Temperaturen, eine imposante Bergwelt und spannende Pisten – Glamping in luftiger Höhe, das geht auch. Vielleicht nichts für Frostbeulen, aber auf jeden Fall geeignet für einen Urlaub mit Abenteuer-Feeling. Die Glamping-Inspektorin riskiert einen Blick in ein Igludorf – bei unseren Nachbarn in der Schweiz.

Hamburg, 14. Februar 2016. Seit einiger Zeit machen Iglu-Liebhaber in fünf verschiedenen Skigebieten der Schweizer Berge und auf der Zugspitze von sich reden. Das Eishotel-Projekt ist sehr erfolgreich und wird jeden Winter neu und zu einem bestimmten Thema aufgebaut – geöffnet sind die Resorts von Ende Dezember bis Anfang April. Das Iglu-Dorf in Davos hoch auf dem Weissfluhjoch im Zentrum des Skigebietes Parsenn verspricht vieles: Eine Mischung aus Winter-Glamping, Event-Bar, Restaurant und Apres-Ski-Location.

Die eisige Unterkunft mutet spacig an, seit 20 Jahren bauen die Macher jeden Winter eine neue Themenwelt auf – geöffnet ist das Resort von Ende Dezember bis Anfang April. In der letzten Saison schufen die Designer eine eisige Unterwasserwelt. Jedes Zimmer, ob Kuschelsuite oder Family-Iglu, ist individuell durch Neptun & Co. gestaltet.

Doch wie funktioniert das Ganze, ohne zu erfrieren, fragt sich die Glamping-Inspektorin? Vor dem Zubettgehen macht man es sich in der Kota-Holzhütte mit Kaminfeuer gemütlich. Es gibt auch exklusiv für die Übernachtungsgäste eine Sauna und ein Jacuzzi. Es wird also doch nicht so kalt für die Frostbeulen.

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Wer jedoch gerne bei frischer Luft schläft, hat Pech gehabt, denn Fenster gibt es in der Eis-Behausung nicht. Immerhin: Die Suiten verfügen über ein eigenes WC und die Betten sind mit Schafsfellen und antarktistauglichen Schlafsäcken ausgelegt. Abenteurer und naturverbundene Menschen seien davon sehr angetan, erklärt Aurelia Schmidt, Pressesprecherin der Destination Klosters und Davos. Die Unterkunft sei daher oft und schon Monate vorher ausgebucht.

Ursprung der Iglu-Dörfer

Getrieben vom Ansporn, frühmorgens der erste auf dem Berg zu sein, um unberührten Schnee für beste Snowboard-Turns vorzufinden, baute der Schweizer Adrian Günter 1995 sein eigenes Iglu auf dem Berg. Bald schon teilten seine Freunde diese Leidenschaft und zusammen schufen sie mehrere Iglus in Scuol im Engadin, oberhalb des Skigebiets Motta Naluns. Die Leute aus dem Dorf und winterliebende Touristen waren von den Iglus angetan und schnell fragten die ersten Interessierten spontan nach, ob sie darin schlafen dürften.

Die Anfragen häuften sich und somit entstand die außergewöhnliche Geschäftsidee. 2016 übernachteten rund 10.000 Gäste in den Iglu-Dörfern. Und viele Tagesgäste würden jedes Jahr aufs Neue die Schnee- und Eiskunst in den einzelnen Standorten bestaunen, ergänzt Aurelia Schmidt. Weitere Iglu-Dörfer gibt es in Zermatt, auf der Zugspitze, in Gstaad, Stockhorn und in Engelberg. Die Übernachtung kostet pro Person ab 159 Franken.


Unterkunftarten:

Romantik-Iglu

Gruppen-Iglu

Family-Iglu

Hot-Iglu

Iglu-Suite


Blog-Tipp:

Einen ausführlichen Bericht über Davos gibt es auf dem Lifestyle-Blog von Tanja Seiffert:

Stadt-Land-Lifestyle


Nützliche Links:

Igludörfer: www.iglu-dorf.com

Davos: www.davosklosters.ch

My Switzerland: www.myswitzerland.com


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